Die Bewirtschaftung eines Waldes kann zu Konflikten führen, die in den unterschiedlichen Bedürfnissen an den Wald begründet sind. Für die einen steht zum Beispiel die Förderung der Biodiversität im Vordergrund, für die anderen die Holznutzung, und wiederum andere priorisieren die Rolle des Waldes als Kohlenstoffsenke. Jede Perspektive ist wichtig, jedes Bedürfnis kritisch, aber es ist nicht immer leicht, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Deshalb benötigen wir adaptive Politiken und Strategien, die diese verschiedenen Prioritäten zusammen- und – wenn möglich – miteinander in Einklang bringen
Um diese Herausforderungen zusammen zu erforschen, laden wir Sie zu unserer Workshopreihe „Waldbewirtschaftung in Zeiten von klimabedingtem Stress und Störungen: Umsetzung von Politikszenarien für resiliente Wälder“ ein. Mit diesen Workshops, die gemeinsam vom European Forest Institute (EFI) und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg organisiert werden, untersuchen wir die Auswirkungen verschiedener politischer Szenarien auf die Waldbewirtschaftung, die biologische Vielfalt und die Reaktionen verschiedener Waldökosysteme auf (klimabedingten) Stress und Störungen.
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