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Waldbrände – Wenn der Klimawandel Mensch und Natur bedroht

Waldbrandexperte Alexander Held im Gespräch mit G’Scheitholz! über Waldbrand, Prävention und Bekämpfung

Waldbrände prägen seit Jahrhunderten die mediterranen Landschaften in Südeuropa. Aber auch in Mitteleuropa werden Waldbrände immer häufiger und riskanter. Sowohl Klimawandel als auch Trends in der Landnutzung und Landschaftveränderungen führen weltweit zu extremer Feueraktivität und stellen die verschiedenen Regionen vor neue Herausforderungen.

Die Prävention von Waldbränden müsste noch mehr zur Zielsetzung werden, meint Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Insitute im Gespräch mit dem österreichischen Klimaschutz-podcast G’Scheitholz!. Zwar können wir nicht alle Feuer verhindern, doch eine gute Prävention kann dafür sorgen, dass die Feuer, die auftreten, beherrschbar bleiben für die Feuerwehr. Das bedeutet beispielsweise die Brandlast, also die Menge an Brennmaterial, an Waldwegen zu reduzieren und mehr Pufferzonen zu schaffen.

Langfristig müssen wir aber auch mit „viel, viel mehr Herzblut und Geld daran arbeiten, dass unsere Wälder insgesamt weniger trennbar werden. Das heißt, Baumartenmischung mehr Laubholz, mehr Kräuter statt Gras im Wald. Mehr Waldklima erhalten, also keine größeren Kahlhiebe mehr, sondern Einzelbaumnutzung, und so weiter“, erläutert Alexander Held.

In lebendiger Runde wird in Episode 15 ‘Waldbrände – Wenn der Klimawandel Mensch und Natur bedroht’ noch mehr über das immer akuter werdende Thema diskutiert.

Über diesen Link gelangen Sie zur Episode – Hören Sie rein!

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