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Category: Climate change

Innovating with forests’ resources and integrated mindsets

Through human history, forests have provided a great variety of natural resources such as woods, nuts, and fruits. While we have gotten accustomed to these conventional resources, the current environmental crisis has pushed interdisciplinary research to innovate with bio-based materials as an effort to contribute to a bio-based economy.

For the past decade, a great variety of bio-based materials have been developed to replace synthetic packaging, structural materials, leather, and other fossil fuel dependent materials. Many of these are made of agricultural waste such as corn starch, leaves from different plants, coffee waste, and a large etcetera. Moreover, other bio-based materials are developed by harnessing living systems such as mycelium (the root of fungi), algae, and bacteria. This relatively new practical approach (in material design) is called Biodesign.

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Waldschäden 2.0 -und was nun?

Marcus Lindner’s Beitrag zur Ringvorlesung “Aspekte der Erderwärmung”

Auch wenn derzeit viel stillsteht: Die Universität Bonn zusammen mit Students for Future Bonn hat in diesem Semester ihre Ringvorlesung “Aspekte der Erderwärmung” fortgesetzt und bietet viele interessante Vorträge von Experten*innen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen an (Zum kompletten Programm geht es hier ). Die Ringvorlesung findet online statt und gibt Studierenden und allen interessierten Zuhörenden die Möglichkeit, ihre Fragen live und direkt an die Vortragenden zu richten.

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Ein zukunftsfähiges Waldkonzept entwickeln – das Projekt “Dauerwald”

Interview mit Hans von der Goltz

Hans von der Goltz ist Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Waldwirtschaft (ANW). Wir haben mit ihm über das neue ANW-Projekt “Dauerwald” gesprochen, über Chancen und Herausforderungen – und das Ziel, einen sowohl ökonomisch als auch ökologisch nachhaltigen Wald zu fördern.

Was ist eigentlich ein Dauerwald?

Ein Dauerwald ist ein Wald, in dem nicht nur verschiedene standortgerecht Baumarten, sondern auch Bäume unterschiedlichen Alters stehen. Er wird ohne Kahlschlag einzelbaumweise nach dem Prinzip der größtmöglichen Stetigkeit bewirtschaftet – Stetigkeit von Vorrat, Struktur, Zuwachs und ökologischen Grundlagen.

Warum brauchen wir Dauerwald?

Im Dauerwald führt relativ einheitliche Ausstattung aller „Waldetagen“ mit jungen, mittelalten und alten Bäumen zu Windruhe und zu einer deutlich höheren Luft- und Bodenfeuchte. Hierdurch werden Maximaltemperaturen gesenkt. Einzelne, besonders trocken- oder hitzeempfindliche Baumarten leiden natürlich auch, aber andere überdauern. Im Gegensatz zu wenig strukturierten Reinbeständen verschwindet bei den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels nicht der ganze Wald, sondern eben nur einzelne Bäume. Der Wald bleibt erhalten – und das muss aktuell unser wichtigstes Ziel sein.

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Ein anderer Blick auf das „Waldbrand Klima Resilienz“-Projekt

Video und Text: Rosa Castañeda

Um die Ziele des Projekts „Waldbrand Klima Resilienz“ in einem Video wiederzugeben, war es wichtig für mich die WKR Projektaktivitäten hautnah zu erleben. Darum nahm ich an der Pressekonferenz in Bruchsal und an einem Feuerwehrtraining in Munster teil und habe mir das Ziel gesetzt, das Thema „Waldbrand“, das eine große Medienpräsenz hat, mit einer anderen Perspektive zu behandeln. Ein umfassendes Waldbrandmanagement bedeutet eben nicht nur Brände zu bekämpfen, sondern auch Prävention und Waldumbau als wichtige Elemente miteinzubeziehen.

Das Video bringt den Zuschauern das Projekt „Waldbrand Klima Resilienz“ nahe. Es zeigt das WKR-Team und die im Projekt beteiligten vielfältigen Akteure, wie Forst, Feuerwehr, Politik und Waldeigentümer, die ihre Erfahrungen miteinander teilen und für ein ganzheitliches Waldbrandmanagement zusammenarbeiten.

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“Naturschutz geht nicht ohne den Verzicht durch den Menschen” – Interview mit Förster Andreas Pommer

Andreas Pommer ist Leiter des Forstrevier Eibenstock im Staatsbetrieb Sachsenforst. Das Revier Eibenstock ist ein Mittelgebirgsrevier im Erzgebirge mit einem Fichtenanteil im Oberstand von über 90%, mit einer leidvollen Geschichte, die durch die Rauchschäden und durch das Rotwildstaatsjagdgebiet der 1970er–1980er Jahre und einem hohen Schadholzanteil in der Vergangenheit geprägt wurde. In “seinem” Wald hat es sich Andreas Pommer seit etwa 15 Jahren zum Ziel gemacht, Waldwirtschaft und Naturschutz miteinander zu vereinbaren – mit naturgemäßem Waldbau, Waldumbau hin zu strukturreichen, gemischten Wäldern. Eine wichtige Rolle spielen auch Totholz, Biotopbäume, Hochstubben, Moorrevitalisierungen, Bachtalrenaturierungen, Anlage von Kleingewässern, Waldinnen- und -außenrandgestaltung sowie Nisthilfen. Teilweise nutzt Pommer auch innovative Methoden wie Marteloskope, um für Naturschutz zu sensibilisieren. Deswegen hat die Zeitschrift “Forstpraxis” ihn auch für 2020 für den Titel “Förster des Jahres” vorgeschlagen. Wir haben mit Andreas Pommer ein persönliches Gespräch über Herausforderungen für die Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und wachsender Erwartungen an den Wald geführt – und über potentielle “integrative” Lösungsansätze, wie wir möglichst viele Waldfunktionen integrieren und unseren Wald langfristig und gesund erhalten können.

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“Changing our way of forest management is the key to making forests more resilient”

How can we increase the resilience of our forest to be better prepared for future natural disturbances and climate change, while maintaining a high level of wood production, carbon storage, and habitat quality for biodiversity? The project Innovative forest management strategies for a resilient bioeconomy under climate change and disturbances (I-MAESTRO) aims at improving the scientific basis for developing adequate forest management strategies. In an interview series, we are introducing the different I-MAESTRO partners and their roles in the project – and we are sharing very personal perspectives from different researchers involved. Finally, we are interviewing Laura Nikinmaa, PhD student and research fellow at European Forest Institute (EFI).

What is EFI contributing to I-Maestro?
EFI has several tasks in I-Maestro out of which updating the European forest disturbance database up to 2020 is of major importance. Many of the forest disturbance models predicting the future require adequate knowledge of the previous disturbances so the database can substantially contribute also to our understanding of the future forest disturbances. Another task of EFI is to review the literature on how forest management can affect the disturbance impact. In that task, the aim is to understand what type of forest management does have a mitigating effect on forest disturbances, incorporate this understanding into the forest management simulation models, and to analyse how do the recommended forest management practices reflect the available science.

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“Leben in der Lage” oder Feuereinsatz zur Vegetationsbrandbekämpfung

Rückblick: Das Projekt Waldbrand-Klima-Resilienz (WKR) und Waldbrandteam e.V. leiten gemeinsames Feuercamp in Munster 35 motivierte Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen des Forstsektors (u.a. Privatwaldbesitz und Landes-Forstverwaltung),…

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Locally adapted integrated forest management concepts – a ‘Tour d’Europe’

Faced with biodiversity loss, climate impacts, and changes in societal demands, forest owners and managers across Europe have started to use integrated forest management to address the trade-offs between multiple uses of forest ecosystems. Integrated forest management is a highly dynamic, multi-functional management approach with as many different strategies for implementation as there are different forest ecosystems in Europe. This flexibility was showcased in the final conference of the oForest project: “How to balance forestry and biodiversity conservation – a view across Europe” organized by the Swiss Federal Institute for Forest, Snow, and Landscape Research (WSL) as well as European Forest Institute (EFI) and supported by the Swiss Federal Institute for the Environment (BAFU), the German Federal Ministry of Food and Agriculture, and the Canton of Basel. The conference, held on November 9th-11th, 2020 as an online webinar, was named after the title of the upcoming oForest book publication, which compiles expertise of integrated forest management from over 150 authors. 

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