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Category: German Articles

EFI-Experte und Waldbrandökologe Alex Held zu Gast bei hart aber fair 

Im Rahmen der ARD-Themenwoche „Dürre” hat auch die Politik-Talkshow hart aber fair am 29. August sich des Themas angenommen und über die Folgen der Dürre für Mensch und Natur diskutiert. In diesem Zusammenhang ging es natürlich auch um die Gefahr von Waldbränden und das Waldbrandjahr 2022, das bereits als trauriges „Rekordjahr“ bezeichnet wird. Dafür wurde unser EFI-Kollege Alex Held als Experte eingeladen. In einem Einzelgespräch mit Moderator Frank Plasberg räumte der WKR-Projektleiter und Waldbrandökologe mit Mythen über Waldbrand-Ursachen auf und erklärt, inwieweit Deutschland und unsere Wälder auf diese intensiven Brände vorbereitet sind.  

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Exchange of Experts in Polen- Teamwork at its best

Wenn über 100 motivierte Waldbrandexperten von Heute und Morgen aus sieben Nationen in Polen zusammenkommen, um bei vollem Einsatz drei Tage lang, bei einem Exchange of Experts (EoE) verschiedene Waldbrandbekämpfungs-Taktiken zu üben, dann auch noch entgegen der Vorhersage das Wetter mitspielt, ist das Wochenende perfekt gelaufen!

Zwischen dem 20-22 Mai fand in Gołąbki (Staatswald Toruń) das erste International Forest Camp in Polen statt. Ziel des Workshops war es Techniken und Taktiken zur Bekämpfung von Waldbränden zu trainieren. Zunächst in verschiedenen Trainingsstationen am Freitag. An den beiden folgenden Tagen wurden unter Anleitung von internationalen Waldbrandexperten verschiedene Aspekte von Waldbrand- Szenarien nachgestellt und die Teams aus ganz Europa mussten das gelernte Wissen anwenden. Dabei konnten die Experten direktes Feedback geben und die Teams dadurch (wenn nötig) Ihre geplante Strategie anpassen.

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“Herkulesaufgabe in Zeiten maximaler Unsicherheit”

Auch wenn unsere Nachrichten derzeit von anderen Themen dominiert werden:  Am Internationalen Tag des Waldes tauchte aus endlosen Pandemie-Wellen und dem Krieg in der Ukraine kurz auch mal wieder das Thema Wald und Klimaerwärmung auf. Die aktuell krassen Temperaturrekorde in Arktis und Antarktis betreffen den Wald zwar nicht direkt, aber selbst Klimawissenschaftler*innen sind beunruhigt über die unerwartet starke Anhäufung von Extremereignissen. Jegliches Mittelmaß scheint dem Wetter abhandengekommen zu sein. Nachdem im Winter noch die Alarmglocken auf der Iberischen Halbinsel läuteten, weil wochenlang alle Niederschläge mit den Tiefdruckgebieten nach Mitteleuropa abgedrängt wurden, hat sich das Blatt jetzt radikal gedreht. Statt Trockenstress sind dort nun Unwetterwarnungen wegen Starkniederschlägen angezeigt. Ich freue mich immer über März-Sonne, aber Wälder und Äcker sehnen sich hierzulande schon wieder nach Feuchtigkeit – es hat ja kaum nennenswert geregnet den ganzen Monat. Der Klimawandel mag von anderen Themen überdeckt werden, ist aber weiter aktuell und alarmierend. Das weiß auch der seit 100 Tagen amtierende Bundesminister Cem Özdemir, der in seinem Grußwort zum digitalen Waldsymposium am Tag des Waldes unterstrichen hat, wie wichtig die Förderung der Anpassungsfähigkeit unserer Wälder in diesen Zeiten ist.  

Die Anpassung von Wäldern und Waldwirtschaft an den Klimawandel wird uns als Thema noch lange beschäftigen. Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik (WBW), der die Bundesregierung bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder unterstützt, hat zu diesem Thema im Oktober ein Gutachten veröffentlicht. Darin werden – basierend auf aktuellen Forschungserkenntnissen – Handlungsempfehlungen in unterschiedlichen Themenfeldern formuliert.  

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Die Zukunft des Waldes in NRW – Diskussion mit Politikvertreter*innen

Von Holzbau und Windkraft im Wald zum Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, vom Erholungsort für uns Menschen zum CO2-Speicher: Wir sind heute mehr denn je auf die vielfältigen Leistungen unserer regionalen Wälder angewiesen. In Zeiten von Klimawandel und intensiven Störungen wie Sturm, Dürre und Borkenkäfernmüssen wir uns aber auch verstärkt die Frage stellen, wie wir diese Leistungen in Zukunft sichern können. Eine gemeinsame Antwort auf diese Herausforderungen hat die Landesregierung NRW im Dezember 2019 mit Verbänden aus Forst- und Holzwirtschaft, Naturschutz und Berufsvertretung formuliert, in dem sie den Waldpakt „Klimaschutz für den Wald – unser Wald für den Klimaschutz“ unterzeichnet hat.

Nur gesunde und vielfältige Wälder können ihre Potenziale für den Klimaschutz, die nachhaltige Rohstofferzeugung und die biologische Vielfalt voll ausschöpfen – aber was sind die politischen Ziele rund um den Waldpakt, und wie stehen Vertreterinnen und Vertreter der im Land und/oder Bund regierenden Parteien im Jahr 2022 dazu?

Aus Anlass der anstehenden Landtagswahl in NRW, veranstalten die am Waldpakt beteiligten Verbände, auf Initiative des Forstvereins NRW am 5. April von 18-19:30 Uhr eine Diskussionsrunde mit politischen Entscheidungsträgerinnen über die verschiedenen Handlungsfelder des Waldpaktes. Damit sollen alle am Wald Interessierten Gelegenheit bekommen, sich über die zukünftigen politischen Ziele rund um den Wald in NRW zu informieren. Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite: Die Zukunft des Waldes in NRW – Diskussion mit Politikvertreter*innen Tickets, Di, 05.04.2022 um 18:00 Uhr | Eventbrite

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Blickwinkel Waldbrandmanagement- Interview mit Waldbrandpädagogin Elke Urbansky

Waldbrandmanagement ist eine integrale Aufgabe. Das heißt, Akteure aus ganz verschiedenen Bereichen arbeiten gemeinsam an einem ganzheitlichen Waldbrandmanagement und dazu gehört neben dem eigentlichen Feuerlöschen auch die präventive Arbeit, um die Resilienz der Wälder zu erhöhen und damit die negativen Effekte von Bränden zu minimieren. Waldbrandmanagement setzt voraus, dass ganz verschiedene Sektoren und Waldbesitzarten beteiligt sind. Die Interviewreihe im Rahmen des Projekts Waldbrand-Klima-Resilienz (WKR) soll die verschiedenen Stimmen des Waldbrandmanagements näher beleuchten. Das Interview erschien ursprünglich hier.

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Die Neue Europäische Waldstrategie – Bevormundung oder eine Vision für alle?

Nachhaltige Waldbewirtschaftung durch Flächenprämien fördern, die Holzernte nur noch innerhalb von Nachhaltigkeitsgrenzen durchführen und finanzielle Unterstützung für besondere Umweltleistungen garantieren – dies sind nur einige Punkte der neuen europäischen Waldstrategie für 2030, die schon in ihrem Entstehungsprozess in Deutschland und auch in vielen anderen europäischen Ländern kontrovers diskutiert wurde. Die Waldstrategie für 2030 wurde vor Kurzem von der EU-Kommission als eine der Leitinitiativen des europäischen „Green Deal“ auf den Weg gebracht. Sie hat das Ziel, die vielfältigen Funktionen der Wälder miteinzubeziehen, auch in Referenz zur EU-Biodiversitätsstrategie für 2030.

Während Umweltschützer*innen den zu großen Einfluss der Holzwirtschaft und der nationalen Regierungen bemängeln, der in den Augen eines manchen ein „weich gespültes Papier“ zum Resultat hat, entgegnen andere, die Strategie ginge zu weit: Besonders Förster*innen und Waldbesitzer*innen sehen sich teilweise in der Bewirtschaftung ihrer Wälder bevormundet und fürchten Enteignung und/oder zukünftige Abhängigkeit von EU-Subventionen.

Diese und zahlreiche weitere Perspektiven wurden am 23. September in einem Webinar zur europäischen Waldstrategie beleuchtet und diskutiert, das vom deutschen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union organisiert wurde.

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Die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) lädt ein zur Bundestagung 2021

Ein Beitrag von Uwe Schölmerich

Unter dem Motto „Dauerwald-unser Waldweg im Klimawandel“ lädt die ANW Deutschland zur diesjährigen Bundestagung in Bergheim (NRW) ein.

Prominente Festredner und ein vielseitiges Exkursionsprogramm erwartet die Teilnehmenden zwischen dem 9-11 September 2021. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Juli möglich.

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