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Resilience Blog Posts

Forest extension and cooperation – EFI Bonn as facilitator

Johanna Strieck & Andreas Schuck & Nataša Lovrić
During the past week, EFI Bonn had once again the opportunity to present its new premises and to host the networking event entitled –“Forest Extension Workshop”. It was initiated jointly by the European Forest Institute and the Finnish Forest Centre (FFC). The two-day workshop started on 22nd of January 2018 and was organized by Marko Lovrić from EFI Headquarters in Joensuu. The event aimed at creating a platform of interchange of expertise, concepts and ideas. It brought together more than thirty participants from 16 countries representing different fields of forest advisory and extension.

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Deer management for resilient future forests

Across the forest sector in Europe there is broad consensus that resilient forests should regenerate naturally with multiple and different (and site specific) tree species. The more diversity in the regeneration, the better. With a forest use that follows natural processes. By these means, ecological and economic risks are reduced.
Across the forest sector in Europe there is also broad consensus that unbalanced deer densities have a negative effect on tree species composition through selective browsing, bark stripping and fraying.
However, there exists a conflict of interest in different European countries since many years: Should high deer densities for easier hunting be preferred – or should lower deer densities for forest development be favoured? A new dimension is added to this discussion when focusing on biodiversity. Biodiversity of forest systems is seen as an insurance and pre-requisite for resilience with regards to expected climate change. Considering that new dimension, the discussion exceeds the level of forest owner interests vs. hunting interests, it becomes a complex topic for society.

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Burglind und Friederike: ein Resümee aus dem Wald (mit regelmäßigen Updates)

27.3.2018
Tschechischer Staatsforst stoppt Nadelholz-Normaleinschlag

Die tschechischen Staatsförster haben beschlossen, den Normaleinschlag von Fichte und Kiefer bis auf weiteres zu stoppen. Im Staatswald soll nur noch Sturm- und Käferholz aufgearbeitet werden. In den vergangenen acht Monaten sind insgesamt über 2,7 Mio. Fm Schadholz auf den 1,2 Mio. ha Wald angefallen, die vom tschechischen Staatsforstbetrieb Lesy CR bewirtschaftet werden. Source: HolzZentralBlatt
15.02.2018
Thüringen-Forst bremst Nadelholz-Einschlag
Für Thüringen wird der Schadholzanfall durch den Sturm “Friederike” auf 500.000 Fm geschätzt. Das Land ist weniger stark betroffen als die umliegenden Bundesländer. Insgesamt gehen Experten derzeit bundesweit von 8 Mio. Fm Schadholz durch “Friederike” aus. Thüringen-Forst hat den Frischholzeinschlag im Nadelholz reduziert; der Laubholz-Einschlag soll aber wie geplant fortgeführt werden, soweit die Witterungsverhältnisse dies zulassen. Thüringen-Forst will Nasslager für Fichtensägeholz gemeinsam mit ausgewählten Holzkunden anlegen.
(Quelle: Thüringen Forst)
14.2.2018
Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt konzentriert sich auf Sturmholz
Die Landwirtschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Dalbert, teilte heute mit, dass der Landesforstbetrieb im Landeswald keinen weiteren Holzeinschlag vornehmen werde. Es werde sich voll und ganz auf das Sturmholz konzentriert. Außerdem seien zwei Nasslagerplätze angemietet, auf dem das Fichtenholz bis zu zwei Jahre ohne Qualitätsverlust gelagert werden könne. Das Ministerium geht derzeit von 2 Mio. Fm Schadholz aus. Es erklärte heute weiter, dass das Landeszentrum Wald und der Landesforstbetrieb mit je fünf zusätzlichen Stellen verstärkt werden. “Die Personalverstärkung ist nötig, um die Schäden, die der Orkan hinterlassen hat, so schnell wie möglich zu beseitigen”, teilte Dalbert mit.
7.2.2018
Ruhe, Sachverstand und Weitblick „first“ (Wald und Holz NRW)
Der Orkan Friederike hat in NRW teils schwere Schäden im Wald hinterlassen. Bei der Aufarbeitung der Sturmschäden gibt es verschiedene Aspekte des Waldschutzes zu beachten. An dieser Stelle haben wir Ihnen als Hilfestellung eine Übersicht der relevanten Waldschutzthemen für die Wochen und Monate nach dem Orkan zusammengestellt.

Zusätzlich auch lesenswert:

 
5.2.2018
44-t-Reglung in Nordhein-Westfalen in Kraft getreten
Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat heute zur Bewältigung des Windwurfanfalls den Weg frei gemacht für Rundholztransporte mit einem Zuggesamtgewicht von bis zu 44 t. Die Ausnahmen gelten nur für Sägeholz- und Industrieholz-Transporte von den Windwurfgebieten zu zentralen Lager- und Umschlagplätzen bzw. zu Holz verarbeitenden Betrieben. Vorläufig sollen grenzüberschreitende Genehmigungen auf das Gebiet der Länder Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz beschränkt werden. Der Erlass ist befristet bis zum 30. Juni 2018.
(Quelle: Holzzentralblatt)
31.1.2018
Sachsenforst steigert in den nächsten Jahren den Einschlag
Um schwere Schäden, wie sie zuletzt die Stürme “Friederike” und “Herwart” hinterlassen haben, in der Zukunft zu verhindern, wird Sachsenforst im Rahmen des Waldumbaus den jährlichen Holzeinschlag im Landeswald in den kommenden Jahren von 1,2 auf 1,4 bis 1,6 Mio. m³ pro Jahr steigern. Dies wurde heute angekündigt. Insgesamt steigen, auch wegen des notwendigen Waldaumbaus, die Aufgaben im Landesforstbetrieb. Dem entspreche man damit, dass entgegen dem bundesweiten Trend bei Sachsenforst Reviere verkleinert werden. Dazu wurden nun im Erzgebirge und Vogtland elf zusätzliche Reviere geschaffen und mit Revierförstern besetzt. Damit schaffe man die organisatorischen Voraussetzungen, dass die Qualität der Bewirtschaftung, Bewahrung und Gestaltung des Landeswaldes weiter verbessert wird, so heißt es aus Graupa. Nunmehr wird der sächsische Landeswald in insgesamt 118 Revieren betreut.
30.1.2018
Hessen-Forst stoppt Einschlag von frischem Nadelholz
Der Landesbetrieb Hessen-Forst meldet für alle von ihm betreuten Wälder, dass der Sturm “Friederike” rund 1,5 Mio. Fm Holz auf den Boden geworfen hat. Am stärksten betroffen sind – so der Landesbetrieb weiter – Nadelbaumarten (Fichte, aber auch Kiefer und Lärche) mit schätzungsweise 90%. Der Windwurfanfall konzentriere sich auf die Forstämter in Nord- und Nordost-Hessen (Bad Hersfeld, Diemelstadt, Hess. Lichtenau, Melsungen, Reinhardshagen, Rotenburg und Wolfhagen). Hessenweit erwartet der Landesbetrieb rund 1,5 Mio. Fm, die auf den Markt drängen werden. Zur Entlastung des Holzmarktes hat der Landesbetrieb die Frischholzernte für Nadelholz im gesamten Staatswald gestoppt. Außerdem wollen die Forstleute bestehende Holzlagerplätze in Betrieb nehmen, auf denen sie das aufgearbeitete Sturmwurfholz zwischenlagern wollen.
(Quelle: Hessen Forst und Holzzentralblatt)
26.1.2018
Forstleute und Waldbesitz koordinieren Aufräumarbeiten
Am Mittwoch, den 24.01.2018 hat Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden im Regionalforstamt Hochstift gemacht. Bereits einen Tag nach dem Sturm zeichnete sich die Region um Paderborn als das Hauptschadensgebiet ab. Von den schätzungsweise 1,4 Millionen Kubikmetern Holz, die der Orkan zu Fall gebracht hat, liegen ein Drittel im Hochstift. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene ist der Schaden von „Friederike“ nicht mit dem des Orkans „Kyrill“ vergleichbar.
Roland Schockemöhle, Leiter des Forstamtes Hochstift: „Die Waldbesitzenden der Region müssen nun an einem Strang ziehen. Denn auch wenn das Holz ohne große Probleme verarbeitet werden kann, kommt es nun auf eine gute Abstimmung untereinander an“, betonte Roland Schockemöhle. „Wo arbeiten wir zuerst Holz auf? Welche Unternehmer können zu welchem Zeitpunkt wo arbeiten? Und wie kommt die große Menge Holz möglichst effektiv aus dem Wald in die Sägewerke? Das sind die Fragen, die keiner von uns allein beantworten kann“
(Quelle: www.wald-und-holz.nrw.de

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Investigating wildfires: Northern Ireland develops a vegetation fire strategy together with EFI experts

After hundreds of wildfire incidents in Norther Ireland’s countryside, the government decided to take action mid 2017 and operation WildFire was initiated. The operation, lead by the Northern Ireland Environment Agency (NIEA), the Police Service of Northern Ireland (PSNI) and the Northern Ireland Fire & Rescue Service (NIFRS) had the core task to investigate in more depth a number of wildfires. Fires could spread rapidly through dry ground conditions, putting property, public, habitat and species at risk.

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African Swine Fever, wild boars and nervous German farmers – no easy solutions for man-made problems

by Frank Krumm & Johanna Strieck & Gesche Schifferdecker
The German Farmers Association (DBV) demands a 70 percent reduction of the wild boar population, after the African Swine Fever is threatening to cross borders in eastern Germany. In case of an outbreak, German pig farmers will face severe economic consequences, as they are the ones with the most to lose. DBV’s vice president Werner Schwarz explains, that the farmers will have to stop exporting pork products to third-member countries, meaning non-EU members. This will cause for substantial losses in the export sector, possibly amounting to billions of Euros.
Consequently, this sparked an outcry from the DBV. The Swine Fever, like many other diseases, thrives on high host density, so that a radical population reduction in wild boars is the only logical answer according to Schwarz.  This demand is not only drastic but also rather unrealistic, knowing the animals and their intelligent and strong population dynamics.

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Wild und Wald im Klimawandel – alte Kontroversen und neue Lösungsansätze

von Hans von der Goltz, Alexander Held und Christian Henschke
Spektakuläre Risiken wie Feuer oder Sturm erfahren größeres mediales Interesse als Reh oder Hirsch. Während die Wirkung von Waldbrand oder Sturm in wenigen Stunden sichtbar wird, bleiben die Folgen des Wildverbisses in einem schleichenden Prozess verborgen. Auf diese Weise ist ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Klimaanpassung im Wald in der öffentlichen Wahrnehmung, medial und politisch auf fatale Weise unterbelichtet.

Hintergrund: Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Die Folgen des Klimawandels drohen die Zukunftsfähigkeit der Wälder zu gefährden. Aus diesem Grund haben Forstämter und WaldbesitzerInnen ein Leitbild für die Waldentwicklung unter Berücksichtigung des Klimawandels entworfen. Der sogenannte „klimaresiliente Wald“ sieht wie folgt aus:

  • Vielfältiger Mischwald
  • Widerstandsfähige Bäume mit großen Kronen
  • Nebeneinander von alten und jungen Bäumen
  • Artenreicher und vitaler natürlicher Baumnachwuchs
  • Durchmischung mit klimarobusten Baumarten

Die Erfahrung zeigt, dass Schälschäden (Abnagen von Rindenstücken oder Abziehen ganzer Rinden-streifen von Bäumen vor allem durch Rotwild und andere Hirscharten) und vor allem Verbiss durch Rehwild – sofern ein zu tolerierender Bereich überschreiten wird – diesem Leitbild entgegenstehen: Allzu oft verhindern überhöhte Schalenwildbestände die erfolgreiche Entwicklung vitaler, widerstandsfähiger Mischwälder.
Dieses Problem ist nicht neu, wird aber durch den Klimawandel verschärft. Gleichzeitig könnte der Klimawandel aber eine Gelegenheit sein, eine verkrustete Problemkonstellation lösungsorientiert anzugehen.

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Podcast: Resilienz-Forschung zum Wald

Was bedeutet ‘Resilienz’ im Kontext Wald, und was macht das European Forest Institute (EFI) eigentlich in Bonn? Diese und mehr Fragen beantwortete Dr. Georg Winkel, Forstwissenschaftler und Leiter des Bonner EFI-Büros in einem spannenden Interview mit dem Lokalradio. Mit ihm sprach der Journalist Marcus Ittermann, Redakteur bei Locom Media.
Die Hauptaufgaben des EFI bestehen darin, sich mit Forschungsfragen zum Thema Wald zu beschäftigen, Ergebnisse dieser Forschung in kondensierter Form in die Politik zu bringen sowie durch gezielte Kommunikations- und Pressearbeit die Öffentlichkeit auf verständliche Art und Weise mit Informationen zu versorgen. Neben diesen Aufgaben nimmt sich das Bonner Büro verstärkt dem Begriff der Resilienz an. “Unser Standort soll als ‘Resilienz-Zentrale” fungieren”, so Winkel. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit der Wälder, sich an Veränderungen anzupassen. “Dies betrifft Themen wie den Klimawandel genauso wie den Naturschutz”, erklärt der Forstwissenschaftler. Klimatische Umstände haben enorme Effekte auf den (europäischen) Wald.  Veränderte Bedürfnisse der Menschen spielen jedoch auch eine wichtige Rolle. Hier liege einer der Knackpunkte.

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