Bayern: Der Ökologie mehr Gewicht verleihen?

Ich möchte hier eine kürzlich publizierte Pressemitteilung im Holzzentralblatt teilen und kommentieren.

Koalition in Bayern lehnt dritten Nationalpark ab
“Wir wollen überall in Bayern der Ökologie mehr Gewicht verleihen und setzen auf die Stärkung der Naturparks. Einen dritten Nationalpark werden wir nicht realisieren”, heißt es im Koalitionsvertrag, den CSU und Freie Wähler am 5. November unterzeichnet haben. Aber auch: “Wir nehmen dauerhaft rund 10% der staatlichen Waldflächen als nutzungsfreie Naturschutzflächen und Naturwaldflächen von der forstwirtschaftlichen Nutzung aus.” Die Flächen für Vertragsnaturschutz sollen verdoppelt werden. Am unlängst verlängerten “Waldpakt” soll festgehalten werden. Weiter heißt es: “Wir setzen uns das Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 200.000 ha klimatolerante Wälder zu schaffen. Wir wollen den Holzbau fördern und die Marktabsatzchancen auch für das Laubholz erhöhen. Waldbesitzer, Holzhändler und Sägewerke sind wichtige Partner bei der Bewirtschaftung der Wälder und der Vermarktung des Holzes.”

Waldbrandschäden in Bayern: BR-Interview mit A. Held

Wie können Waldbrände im deutschen Winter entstehen? Sollte man die Hitze-geschädigte Fläche neu bepflanzen oder regeneriert sie sich von selbst? Wie reagiert man am Besten nach einem Brand, um die Schutzfunktion des Waldes zu erhalten?  Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit zwischen Forstbewirtschaftern und Feuerwehr? Diese und andere Fragen diskutierte EFI-Waldbrand-Experte Alexander Held Anfang Januar 2018 im Bayerischen Rundfunk mit der Journalistin und Moderatorin Birgit Harprath. Anlass war eine Rückschau auf den Jochberg-Brand vor einem Jahr.

Das BR-Interview ist auch als Podcast verfügbar.