Waldbrände in Kalifornien – von Reaktion zur Prävention?

In Kalifornien sind Waldbrände relativ normal und gehören zur natürlichen Kreislauf der Vegetation. Zurzeit nehmen sie aber – selbst für kalifornische Bedingungen und vor allem für die Jahreszeit – extreme Ausmaße an, berichtete heute das WDR-Magazin Quarks in seinem Beitrag Waldbrände in Kalifornien – wie man vorbeugen kann. Gleich mehrere Flächenbrände wüten im Bundesstaat, über 6.700 Hektar Land und fast 7000 Häuser sind bereits abgebrannt. Mit Malibu ist auch ein Prominenten-Viertel von Los Angeles betroffen. Etwa 8.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, und US-Präsident Donald Trump beschuldigt ihn seinen Tweets sowohl die Privatwaldbesitzer als auch den amerikanischen Forest Service, dass dieser Präventionsmaßnahmen unterlassen habe und deswegen eine Mitschuld an den Waldbränden trage.

Die Autorin des Beitrags, Wissenschaftsjournalistin Anne Preger, hat unseren EFI-Waldbrandexperten Alexander Held zu Brandursachen, zur Arbeit des US Forest Service, und zu langfristig nötigen Präventionsmaßnahmen befragt.

Pregers differenzierten, ca. 7-minütigen Beitrag kann man hier hören.

Darüber hinaus wurde Alexander Held auch live per Skype einer Sendung des Online-Journals BILD Aktuell der BILD Zeitung zugeschaltet. Ab ca. Minute 17 ist das Interview mit Held hier zu sehen.

Im Interview mit dem WDR 2 äußert sich Held u.a. zu Risikominimierung, Brennmaterial und den Fehlern, die man bei der Landnutzung in Kalifornien gemacht hat: