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Tag: Waldbrand

“Leben in der Lage” oder Feuereinsatz zur Vegetationsbrandbekämpfung

Rückblick: Das Projekt Waldbrand-Klima-Resilienz (WKR) und Waldbrandteam e.V. leiten gemeinsames Feuercamp in Munster 35 motivierte Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen des Forstsektors (u.a. Privatwaldbesitz und Landes-Forstverwaltung),…

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Es geht nur gemeinsam: Neue Perspektiven für Waldbrandmanagement in Baden-Württemberg

Anlässlich des Starts des WKR-Projekts (Waldbrand-Klima-Resilienz) und der Gründung einer “Modellregion Waldbrandmanagement“ in Baden-Württemberg hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Medien- und Pressevertreter*innen am 25. September 2020 nach Bruchsal in die Landesfeuerwehrschule und anschließend in den Hardtwald eingeladen, um neue Wege im Waldbrandmanagement vorzustellen. Gemeinsam werden Handlungsempfehlungen für Waldbrandprävention und -Management entwickelt, denn die wachsende Gefahr für Wald und Vegetationsbrände stellen Waldbesitzer*innen, Forstverwaltungen und Feuerwehren vor massive Herausforderungen. In dem Bewusstsein der größer werdenden Probleme ist im Rahmen des WKR-Projekts in Baden-Württemberg eine Modellregion festgelegt worden, in der neue Ansätze des Waldbrandmanagements und Möglichkeiten der Kooperation aller betroffenen Akteure geschaffen werden.

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Neue Perspektiven für Wald- und Feuermanagement im Klimawandel

“Waldbrand-Klimawandel-Resilienz”. Dreijähriges Verbundprojekt zwischen EFI und FVA offiziell gestartet.

Der Sommer ist brandgefährlich – für die Wälder. Wenn es brennt, bekommt die Thematik viel Aufmerksamkeit. Eventuell kommen Löschflugzeuge zum Einsatz, und auch die Feuerwehren stehen vor massiven Herausforderungen, die Flammen einzudämmen.

Dabei (zu) wenig im Fokus stehen das aktive Feuermanagement und die Diskussion über präventive Maßnahmen, um die Ausbreitung der Feuer möglichst kontrollieren zu können. Und genau da setzt das vom Waldklimafond der Bundesregierung geförderte Projekt „Waldbrand-Klimawandel-Resilienz“(kurz WKR) an.

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Gefährliche Mixtur: Warum das Waldbrandrisiko im Frühling so hoch ist

Ein Beitrag des „Verbund Vegetationsbrand

Der Waldbrandgefahrenindex des DWD für den 21. April 2020

Nachrichtenportale und das Radio berichten davon, und auch die Wettervorhersage der Tagesschau warnt zur besten Einschaltquote vor der derzeit hohen Waldbrandgefahr. Dies ist üblicherweise ein Thema, was eher in den heißen Sommermonaten besprochen wird – doch Waldbrände halten sich genauso wenig an Monatskalender wie an Ländergrenzen. Gerade in diesen Tagen ist das Risiko für Waldbrände enorm hoch. Neben der Zeit im Hochsommer (Juli/August) gilt besonders für April eine erhöhte Waldbrandgefahr.

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Der tote Taucher im Wald – Gedanken zur Feuerbekämpfung aus der Luft

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an den Tatort „Der tote Taucher im Wald“. Ein Löschflugzeug schöpft Wasser, ein Taucher landet in einem Waldbrand…Die gegenwärtige Diskussion über Löschflugzeuge in Deutschland erinnerte mich jedenfalls daran.

Während wir schon jetzt bis August 2019 teilweise überraschende Ausmaße der Waldbrände feststellen müssen, wird kontrovers über den Umgang mit Feuer und den möglichen Löschmöglichkeiten diskutiert. Auch wir haben uns zum Thema integriertes Feuermanagement hier auf diesem Blog hinreichend geäußert und wollen nun auch zur Diskussion über Löschflugzeuge beitragen, im Folgenden ein paar Gedanken.

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Extreme Trockenheit führt zu hoher Waldbrandgefahr

Von Alexander Held & Maria Schloßmacher

Aufgrund akuter Waldbrandgefahr herrscht in vielen Regionen Deutschlands und darüber hinaus derzeit die höchste Warnstufe. Bereits vor Ostern musste die Feuerwehr zahlreiche Waldbrände löschen.

Der Waldbrandgefahren-Index des Deutschen Wetterdienstes (DWD) stuft vor allem Brandenburg, den Süden Mecklenburg-Vorpommerns, das nördliche Sachsen und den Osten Sachsen-Anhalts als stark gefährdet ein. Im nördlichen Sachsen dürfen wegen der hohen Brandgefahr einige Wälder nicht von der Öffentlichkeit betreten werden.

Gründe für den Ausbruch des Feuers sind vielfältig und doch leicht auszumachen. Die Kombination aus dem Rekordsommer 2018 und die anhaltende Trockenheit haben den Wäldern zugesetzt, sodass die letzten (Wasser)-Reserven aufgebraucht sind. Sollten sich die Prognosen über ein weiteres Dürrejahr 2019 bestätigen, werden auch die Zahlen der Waldbrände weiter drastisch steigen. Trockene Pflanzenreste und der Wind tragen zum Ausbruch des Feuers bei. Der Wind trocknet altes Gras, noch bevor das neue Grün wachsen kann und begünstigen so die schnelle Ausbreitung des Feuers. Da die Bäume erst langsam beginnen ihre Blätter zu bilden, kann die Sonne ohne Schutz bis auf den Waldboden scheinen und trockenen Pflanzenteile sind leichter entflammbar. Dadurch ist die Waldbrandgefahr im Frühling besonders hoch einzuschätzen.  Wind und Trockenheit, mehr noch als die Temperatur und die warmen Tage über dem Osterwochenende, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

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SURE Projekt "on tour": Waldbrand-Reise nach Brandenburg

von Martin Schmitt, Andreas Schuck und Alexander Held
Zwei der zahlreichen Brände in der Saison 2018 erfuhren besondere Aufmerksamkeit: Treuenbrietzen und Fichtenwalde bei Beelitz in Südbrandenburg. In Treuenbrietzen mussten drei Ortschaften geräumt. In Fichtenwalde wurde es notwendig, zwei Autobahnen (A9/A10) zu sperren. Die Situation wurde zusätzlich dadurch erschwert, dass beide Waldbrandflächen munitionsbelastet waren.
Im Rahmen einer Schulung für die “Berliner Feuerwehr Einsatzbereitschaft 4” waren wir (Andreas Schuck und Alexander Held vom EFI) in Berlin-Brandenburg unterwegs.

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