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Category: Media

Es geht nur gemeinsam: Neue Perspektiven für Waldbrandmanagement in Baden-Württemberg

Anlässlich des Starts des WKR-Projekts (Waldbrand-Klima-Resilienz) und der Gründung einer “Modellregion Waldbrandmanagement“ in Baden-Württemberg hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Medien- und Pressevertreter*innen am 25. September 2020 nach Bruchsal in die Landesfeuerwehrschule und anschließend in den Hardtwald eingeladen, um neue Wege im Waldbrandmanagement vorzustellen. Gemeinsam werden Handlungsempfehlungen für Waldbrandprävention und -Management entwickelt, denn die wachsende Gefahr für Wald und Vegetationsbrände stellen Waldbesitzer*innen, Forstverwaltungen und Feuerwehren vor massive Herausforderungen. In dem Bewusstsein der größer werdenden Probleme ist im Rahmen des WKR-Projekts in Baden-Württemberg eine Modellregion festgelegt worden, in der neue Ansätze des Waldbrandmanagements und Möglichkeiten der Kooperation aller betroffenen Akteure geschaffen werden.

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Enhancing resilience of forests to disturbances – why networks are essential. Day 1 of the SURE conference.

“Collaboration is key to enhance forest resilience.” This was the opening message given by Marcus Lindner (project coordinator of SURE) when introducing the SURE conference and the European Forest Risk Facility on the 26th of August. During this first day, more than 70 participants joined the conference, from 25 different countries, representing science, practice and policy. Seven presenters from the European Forest Risk Facility network reflected upon the significance of collaboration highlighting the importance of immediate response, exchange of experts, prevention, networking, and media interaction to raise public awareness. The whole conference was supported by the graphic reporting of Alex Giurca who combined the skills of a note taker and artist to provide a visual and captivating representation of the conference. Such tools are a creative and immediate support to decision making providing an illustration and key messages of complex presentations and discussions.

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Mehr Holzzuwachs der europäischen Wälder wird abgeschöpft – aber wirklich so viel?

Autoren: Marcus Lindner und Jürgen Bauhus 

In dem frisch publizierten Nature Artikel unter Leitung von Guido Ceccherini „Abrupt increase in harvested forest area over Europe after 2015” (https://doi.org/10.1038/s41586-020-2438-y) werden Waldverluste aus Satellitenbild-Auswertungen berechnet und dabei kommen die Autoren auf erstaunliche Werte von um fast 50% erhöhte Ernteflächen sowie um sogar 69% erhöhte Holzvolumenentnahmen in den Jahren 2016-2018 verglichen mit dem Zeitraum 2011-2015. Es wird diskutiert, dass eine auf verstärkte Bioökonomie-Entwicklung orientierte Waldpolitik zu diesem drastischen Anstieg in der Nutzungsintensität geführt hat und dadurch das Erreichen von Klimaschutzzielen in Frage gestellt wird.

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2020 World Environment Day – why biodiversity matters to all of us

Over the course of the COVID-19 pandemic we have begun to reshape the way we think about many things including our work lives, social lives, and health. But what about biodiversity? After weeks of facing the same view from our home office, some of us have started to notice the biodiversity of our gardens and become avid new birdwatchers, running to grab our binoculars whenever we see a new species. Others have started visiting the forest more often and have found peace and comfort in the biodiversity it offers. However, the link between biodiversity and the COVID-19 crisis is much larger than what goes on in our backyards. With the theme of biodiversity, this World Environment Day urges us to address this link and take urgent action in order to safeguard the diversity of life on the planet, and ultimately our own.

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Faktor 2,4 – Corona lässt Menschen in den Wald strömen

Försterinnen und Förster fordern Umsicht

„Unter Covid-19 haben die Besucherzahlen einen beispiellosen Boom erlebt. Der Kottenforst war vorher schon ein beliebtes Waldgebiet, über das Jahr haben wir durchschnittlich 290 Passanten am Tag gezählt. Aber die Zahl hat sich im März und April um den Faktor 2,4 gesteigert,“ zeigt sich Forscher Jakob Derks vom European Forest Institute (EFI) bei einer Freilicht-Pressekonferenz am 14. Mai 2020 im Kottenforst beeindruckt. Waren vorher morgens und abends in der Auswertung der Zählstelle klare Spitzen zu erkennen, die die Forschenden auch auf Rad-Pendlerinnen und -Pendler zurückführen, so dominieren in der Corona-Zeit nun Waldbesuche an den Nachmittagen, mit sehr hohen Besucherzahlen. Im Vergleich der Wochentage zeigt sich, dass Freitag und Samstag stark an Beliebtheit gewonnen haben und über den Tag neuerdings die höchsten Besucherzahlen verzeichnen.  

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“If we want a sustainable future, the ecosystem needs it as well”

An interview with Pierre Ibisch, professor for Nature Conservation

Forests are among our planet’s most important human life-supporting ecosystems, and we have many expectations with regards to the ecosystem services they provide. But: How do major global challenges such as climate change and biodiversity loss affect forests globally, and what can forest governance and management do? How can we deal with rising and changing demands for forest products and ecosystem services due to global population and economic growth, and urbanization?   

In order to discuss these questions, the conference “Governing and managing forests for multiple ecosystem services” brought together policymakers, practitioners and academic researchers from different fields on 26-28 February in Bonn. During this event, EFI in collaboration with the documentary filmmaker Patrick Augenstein, interviewed Pierre Ibisch, Professor for Nature Conservation at Eberswalde University for Sustainable Development. 

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Wer ist schuld am Waldsterben?! Eine deutsche Debatte

Der derzeitige Zustand der Wälder in Deutschland wird hitzig in den Medien diskutiert, besonders in 2019, da Waldschäden erstmals großflächig auch für das ungeübte Auge sichtbar wurden. Die Debatte scheint dabei zu einem Schauplatz des verhärteten Konflikts von Naturschutz und Forstwirtschaft zu werden, den wir schon seit Jahrzehnten immer wieder in den Medien beobachten. Tippt man die Begriffe „Waldschäden“ oder „Wald im Klimawandel“ in eine Suchmaschine ein, wird man überschüttet mit zahllosen Artikeln, Kommentaren, Positionspapieren und Blogeinträgen verschiedener Einzelpersonen und Institutionen. Um die Struktur der Debatte und die Argumentation der unterschiedlichen Positionen zu verstehen, habe ich einen genaueren Blick auf den medialen Diskurs geworfen. Hierbei habe ich vor allem die Erzählstränge von Naturschutz und Forstwirtschaft, die Herleitung ihres Standpunktes und die jeweilige Rhetorik untersucht. Um die Fülle an Publikationen zu diesem Thema zu bewältigen, habe ich repräsentative Akteure von Naturschutz und Forstwirtschaft ausgewählt und ihre Onlinepräsenz und Publikationen untersucht. Natürlich handelt es sich bei den Ergebnissen um eine Verallgemeinerung, die nicht jedem einzelnen Akteur gerecht zu werden vermag. Dennoch zeigte sich ein interessantes Muster des Diskurses. 

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“Unser Wald im Klimawandel” – Kurzfilm zur Waldbewirtschaftung in NRW

Die Landesregierung NRW hat einen kurzen Film veröffentlicht, in dem der Zustand unserer Wälder in NRW näher beleuchtet wird. Dabei geht es auch um die kurz- sowie langfristigen Maßnahmen des NRW-Umweltministeriums, um diesen Zustand zu verbessern.

Ein Drittel der Fläche von NRW ist mit Wäldern bedeckt. Diese werden nach dem forstlichen Nachhaltigkeitsprinzip bewirtschaftet, aber die durch den Klimawandel ausgelösten Veränderungen stellen große Schwierigkeiten für die Forstwirtschaft dar. Dazu gehören vor allem Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer, aber auch viele andere Herausforderungen.

Im Video werden kurz- sowie langfristige Hilfen für die Waldbesitzer vorgestellt – und viele weitere Informationen und digitale Karten über unsere Wälder sind auf dem neuen Waldinfo-Portal https://www.waldinfo.nrw.de/ zu finden.

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Helping journalists report on complex science

On 11-12 July 2019, nine journalists from six media teams visited the Białowieża Forest to attend the ‘Sound Co-Lab Reporting’ – a workshop introducing audio storytelling techniques to report on forest-related issues. The workshop was part of the Lookout Station which aims to bridge the gap between science and media and bring innovation to newsrooms. The event was organized in collaboration with EUFORGEN to bring forest genetics onto the map of interconnected issues needed to decipher today’s complex problems.

Białowieża Forest, a UNESCO-protected site on the border between Poland and Belarus, is known worldwide for its high conservation value and for a history of controversy over conservation and forest management.

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